Wie wird die Privatnutzung eines Dienstfahrzeugs steuerlich behandelt?

Die Privatnutzung eines Dienstfahrzeugs wird gemäß § 8 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG behandelt. Man muss also entweder 1 % des Listenpreises pro Monat versteuern oder ein Fahrtenbuch führen. Hierbei reicht es in der Regel, das Fahrtenbuch drei repräsentative Monate lang zu erstellen, danach werden diese Daten entsprechend auf Dauer übernommen.

Was sind tatsächliche Verständigungen?

Bei einer tatsächlichen Verständigung einigen sich das Finanzamt und der Steuerpflichtige auf einzelne Tatsachen, die Grundlage für die Besteuerung sind. Dadurch kann eine möglicherweise eine umfangreiche Beweisaufnahme vermieden werden. Typische Gegenstände einer Verständigung sind beispielsweise der Anteil der Privatnutzung an einem Pkw oder die Beschaffenheit eines Grundstücks.