Was ist nicht abnutzbares Anlagevermögen?

Hierzu zählen nur Grundstücke (nicht aber Gebäude), Beteiligungen und Wertpapiere.

Alle anderen Gegenstände sind per definitionem abnutzbar und es müssen folglich auch Abnutzungen angesetzt werden. Dies gilt auch dann, wenn sich dies im Widerspruch zur Realität verhält, also bspw. eine Geige aufgrund ihres steigenden historischen Werts immer wertvoller wird.

Wie wird nicht abnutzbares Anlagevermögen steuerlich behandelt?

Anlagevermögen, das sich nicht mit der Zeit abnutzt, z.B. ein Grundstück (nicht aber das darauf stehende Gebäude), ist steuerlich erst bei Entnahme bzw. Veräußerung relevant. Erst dann wird beurteilt, ob die Anschaffung nun mit Gewinn oder mit Verlust erfolgt ist. Bei der Anschaffung selbst entstehen keine Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 3 Satz 4 EStG).

Was ist ein Feststellungsbescheid?

Ein Feststellungsbescheid gemäß § 179 AO legt keine Steuer im Sinne der Steuerveranlagung fest, sondern stellt nur eine Berechnungsgrundlage für eine spätere Besteuerung fest. Zum Beispiel können dadurch Grundstückswerte für die Grunderwerbs- oder Erbschaftsteuer oder der Gewinn eines Unternehmens für die Gewerbeeinkommensteuer eines Beteiligten festgesetzt werden.

Was sind tatsächliche Verständigungen?

Bei einer tatsächlichen Verständigung einigen sich das Finanzamt und der Steuerpflichtige auf einzelne Tatsachen, die Grundlage für die Besteuerung sind. Dadurch kann eine möglicherweise eine umfangreiche Beweisaufnahme vermieden werden. Typische Gegenstände einer Verständigung sind beispielsweise der Anteil der Privatnutzung an einem Pkw oder die Beschaffenheit eines Grundstücks.