Was ist nicht abnutzbares Anlagevermögen?

Hierzu zählen nur Grundstücke (nicht aber Gebäude), Beteiligungen und Wertpapiere.

Alle anderen Gegenstände sind per definitionem abnutzbar und es müssen folglich auch Abnutzungen angesetzt werden. Dies gilt auch dann, wenn sich dies im Widerspruch zur Realität verhält, also bspw. eine Geige aufgrund ihres steigenden historischen Werts immer wertvoller wird.

Wie wird nicht abnutzbares Anlagevermögen steuerlich behandelt?

Anlagevermögen, das sich nicht mit der Zeit abnutzt, z.B. ein Grundstück (nicht aber das darauf stehende Gebäude), ist steuerlich erst bei Entnahme bzw. Veräußerung relevant. Erst dann wird beurteilt, ob die Anschaffung nun mit Gewinn oder mit Verlust erfolgt ist. Bei der Anschaffung selbst entstehen keine Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 3 Satz 4 EStG).