Was passiert mit einer Kaufpreisforderung, die nicht eintreibbar ist?

Grundsätzlich tritt bei einem Verkauf zunächst die Kaufpreisforderung an die Stelle der verkauften Sache, mit Bezahlung tritt wiederum ein Geldbestand an die Stelle der Forderung. Ist der Käufer zahlungsunfähig, bleibt die Forderung zunächst bestehen, bilanziell stellt dies an sich noch keinen Verlust dar.

Ist allerdings klar, dass man diese Forderung nie wird realisieren können, muss man irgendwann ihre Wertlosigkeit feststellen. Der – auch in der Umgangssprache geläufige – Fachbegriff ist „abschreiben“. Dadurch verringert sich das Betriebsvermögen um denselben Betrag, man hat also einen echten Verlust gemacht.