Was ist die steuerrechtliche Aufrechnung?

Die Aufrechnung funktioniert im Steuerrecht im Wesentlichen genauso wie im Zivilrecht. § 226 Abs. 1 AO verweist hier auch weitgehend auf das BGB:
Für die Aufrechnung mit Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis sowie für die Aufrechnung gegen diese Ansprüche gelten sinngemäß die Vorschriften des bürgerlichen Rechts, soweit nichts anderes bestimmt ist.
Hat der Bürger also einerseits Steuerschulden, andererseits aber auch noch Ansprüche auf Steuererstattung, so kann sowohl er als auch das Finanzamt die Aufrechnung erklären. Damit erlöschen die gegenseitigen Ansprüche in der entsprechenden Höhe.

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